Was ist  Erlebnispädagogik?

Während das Wort "Erlebnis" für die meisten Menschen einen positiven Klang hat, klingt "Pädagogik" für manche eher abschreckend. Erlebnis-Pädagogik meint aber nichts anderes, als dass durch ein Erlebnis ein Lerneffekt eintreten soll. Dafür gibt es in der Erlebnispädagogik ein schönes Modell: Die E-Kette.

Die E-Kette

Erweiterte E-Kette nach R. Abstreiter/R. & R. Zwerger, 2016
Erweiterte E-Kette nach R. Abstreiter/R. & R. Zwerger, 2016

Erlebnispädagogen stellen ein gut vorbereitetes und abgesichertes Ereignis zur Verfügung (z. B. Bogenschießen). 

 

Je nach Vorerfah-rung, individueller Veranlagung etc. resultiert bei den

 

Teilnehmenden daraus ein individuelles Erlebnis.

 

Das Erlebnis führt zu einer jeweils individuellen Erfahrung, weil die Teilnehmenden über das Erlebte sprechen und es reflektieren.

 

Diese Erfahrung mündet im Lauf der Zeit in eine Erkenntnis. Und durch Erprobung des Erkannten findet eine Entwicklung statt.

 

Die einzelnen Schritte der E-Kette laufen dabei in den Teilnehmenden ab. Erlebnispädagogen kennen Techniken, mit denen man die Übergänge von einem E zum nächsten unterstützen kann. Aber wenn die Teilnehmenden sie nicht annehmen, läßt sich die E-Ketten-Reaktion nicht erzwingen.

 

Am Praxisbeispiel Klettern habe ich dies hier noch einmal veranschaulicht. Bei Interesse laden Sie sich das unten stehende PDF herunter. Hierzu einfach auf das Downloadsymbol klicken.

 

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Was ist eigentlich Erlebnispädagogik?
Was ist EP_Beispiel.pdf
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